Donnerstag, 8. September 2011

Finanz-Impressionen

Angst, Angst, Angst, Angst, Angst, Angst!
UniCredit, Hedgefonds, $$$, Fremdkapital
Börse, Böse, Börse, Böse, €€€, US-Manager
Finanzplatz, London, Goldpreis, Ökonomie
Aktien, Aktien, Aktien, Aktien, Aktien, Aktie
Zinsen, EZB, Zinsen, EZB, Abendhandel, € €
TecDAX  721,43 +0,77%, Positionierungen
Geldfluss, Ackermann, Investment, Gier
Long-Short-Strategie, Optionsgeschäfte,
Wall Street, Gläubiger, Zertifikate, Existenz
Abgrund, Weltwirtschaft, Bankenkrise, Kaufen
Finanzgiganten, Pleite, Euro-Bonds, $ $
IWF, Finanzgiganten, Risiko, Derivate, Renditen
Wachstumsprognose geht in die Hose!
DAX 5.408,46 +0,05% Spekulation, Regulierung
Zahlungsengpass, Lehman Brothers, Financial
Jean-Claude Trichet, Abwärtsrisiken, Kapital
Branchenindex, Notverkauf, Leerverkäufe
Inflationsentwicklung, Staatsanleihen, Bilanz
Konkurs, Insolvenz, Leitzins, Dow Jones,
Nasdaq 100 DAX, Deutscher Angstindex
Nikkei 225 8.793,12 +0,34%, Tages-Trading
Geldhäuser, Bankdirektor, Dünne Kapitaldecke
Rettungsschirm, Griechenland, Schulden, € $
Kreditbürgschaften, Tranche, Troika, $, Fonds
Haushaltsdefizite, Solaraktie, FMA, Basiswerte
Bund Future 138,20 € +0,22% Services, Market
Diversifikationsbaustein, Finanzinstrumente
Angst, Angst, Angst, Angst, Angst, Angst!
Heuschrecken, Langfriststrategieansätze, Bürokratie

Fickt euch doch alle ins Knie!

Mittwoch, 7. September 2011

Irrationale Ängste

Den Deutschen Aktienindex sollte man endlich umbenennen in „Deutscher Angstindex“.
Denn wenn es hochkommt sind gerade einmal zehn Prozent aller Deutschen im Besitz von Aktien. Aber in den Medien herrscht eine Hysterie, die ihresgleichen sucht, wenn es um die Börse geht.
Neunzig Prozent aller Deutschen haben mit diesem Tanz um das goldene Kalb überhaupt nichts zu tun, werden aber Tag ein Tag aus mit irrationalen Verlustängsten geradezu bombardiert.  Dieser Zustand ist nicht nur völlig unnötig sondern m. M. nach schlichtweg indiskutabel.

Man sollte dieses Zockerpack in die Wüste schicken dort könnten sie dann ihr eigenes Geld fressen und hoffentlich daran ersticken. Nur dann wäre endlich Ruhe im Karton.

Betrug

US-Klage gegen die Deutsche Bank. Die US-Aufsichtsbehörde FHFA hat Klage gegen 17 Großbanken eingereicht. Sie wirft ihnen vor, Investoren nicht ausreichend informiert zu haben über riskante Wertpapiere, die sie bis 2007 aus US-Immobilienkrediten gebündelt haben.

O-Ton Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann: „Gerichte müssen beweisen können, dass es Betrug war. Das dürfte nicht einfach werden.“

Allein diese Aussage impliziert doch schon, dass Betrug mit ihm Spiel war. Denn wenn kein Betrug im Spiel gewesen wäre, dann würde er so etwas ja gar nicht erst sagen. Das sagt einem doch schon der gesunde Menschenverstand.
Man kann nur hoffen, dass Insider endlich auspacken, allerdings werden Aussagewillige mit Sicherheit vorher kaltgestellt. 

„Banken sind gefährlicher als stehende Armeen.“
Thomas Jefferson (1743-1826), amerik. Politiker, 3. Präs. d. USA (1801-09)

Dienstag, 6. September 2011

Mirage

Heißer Sand durchweht mein Sein.
Es glitzert die Luft, meine Seele ist rein.
Trübe Gedanken baden in Melodramen.
Unter Palmen verharren große Karawanen.

Saphire, Smaragde, Rubine und Gold
Hängen in Säcken an den Kamelen.
Oben auf, ein Mädchen welches mir hold,
Ihr Haar hängt über gläsernen Stelen.

Züngelnd bewegt sich die Schlange
In makellos muskulöser Gewissheit.
Sag mir, was führst du im Schwange,
Denn langsam wird mir nun bange.

Das Opfer betätigt den Notruf,
Doch die Zentrale schweigt.
Im Müll erstickt - hieß es im Nachruf, 
Er hatte ganz einfach vergeigt.

Montag, 5. September 2011

Gehirnwäsche durch Religionen

Es gibt kein besseres Mittel als Menschen durch Schuldgefühle an eine Institution zu binden. Religionen, allen voran der Katholizismus sind echte Spezialisten auf diesem Gebiet.

Hat das Schäflein eine Verfehlung begangen, dann darf es ja zum Beichten kommen und wird dadurch - von seinen ach so schrecklichen Sünden - wieder erlöst. Kommt das Schäflein nicht, dann muss es eben verdientermaßen leiden. Der Geist des Mittelalters lässt grüßen.

Will man einen Menschen brechen und an sich binden, dann ist diese Vorgehensweise einfach genial. Diese Methode hat sich seit Jahrtausenden bestens bewährt.

Politikverdrossenheit

Weitere zunehmende Politikverdrossenheit, Überfremdung sowie geringe Wahlbeteiligung sind naturgemäß Wasser auf die Mühlen jedweder extremer Organisationen.

Es könnte sein, dass unsere blutleere Politikerkaste sowie der Faktor Zeit für diese Art von Parteien noch ein mächtiger Verbündeter wird.

Daher benötigt die aktuelle Tagespolitik nichts dringender als Typen mit Charisma, Know-how, Authentizität & Sachverstand, anstatt Opportunismus und allzu offen zur Schau getragene Karrieregeilheit.

MV-Landtagswahlen

Konsequente Fehlbesetzungen

Die FDP fällt eigentlich nur noch durch konsequente Fehlbesetzungen auf und wenn es hochkommt durch arrogante Sprüche. Herr Rösler ist der Prototyp eines Intellektuellen, dem man auf den ersten Blick ansieht, dass er von der Realität, so wie das Volk sie wahrnimmt, wenig oder überhaupt keine Ahnung hat. Diese Typen haben zwar alle ihre notwendigen Abschlüsse in der Tasche, um ordentlich Karriere zu machen, wirken aber innerlich leer und hohl. Beängstigend!

Das ist keine Politikergeneration, die im Volk verwurzelt ist, sondern eine abgehobene Pseudo-Kaste.
Ministerposten werden herumgereicht wie Spendenbüchsen. Ein Arzt als Wirtschaftsminister, das sagt doch alles. Was hat den so einer für ein sachbezogenes Know-how?

Jeder Flohmarkthändler hat da vermutlich mehr auf dem Kasten.

Samstag, 3. September 2011

Per Mausklick in den Abgrund

Wenn ich in einem Imbiss einen Döner Kebab kaufe dann muss ich sieben Prozent Mehrwertsteuer bezahlen. Gehe ich aber in ein Restaurant, weil ich mein Essen dort gemütlich im Sitzen verzehren will, dann muss ich sage und schreibe 19 Prozent Mehrwertsteuer bezahlen, also fast ein Fünftel des Kaufpreises.

Wenn Finanzjongleure im Volksmund auch schon mal „Kapitalistenschweine“ genannt mit ihren Milliardengeschäften einfach per Mausklick ganze Volkswirtschaften in den Abgrund stürzen müssen sie nicht einmal eine Finanztransaktionssteuer bezahlen. Wo leben wir eigentlich?

Im dritten Jahr nach der schweren globalen Finanzkrise hat sich so gut wie nichts geändert. Im Gegenteil. Die Finanzmärkte zocken munter weiter vor sich hin und die gewählten Vertreter der Völker dieser Erde sind nicht in der Lage diesem Treiben ein Ende zusetzen. Das Kapital regiert die Politik assistiert!
Finanzströme in dreistelliger Billionenhöhe werden per Mausklick um den Globus gejagt, obwohl sie in der Regel nichts, aber auch gar nichts mit der Realwirtschaft, also die Welt der Waren und Dienstleistungen zu tun haben.

Wann endlich kommt eine Generation von Handelnden, welche die Chuzpe hat die Finanzmärkte energisch an die Kandare zu nehmen, und die auch nicht bereit ist sich durch heimliche Millionengeschenke vom Kurs abbringen zu lassen.

Die Stellschrauben, um nur einige zu nennen, wären meiner Meinung nach:

Ein weltweites Verbot von Leerverkäufen, also Wetten auf fallende Kurse.

Die Macht der Rating-Agenturen per Gesetz einschränken, da diese gerne auch mal Schrottpapiere veredeln, um sie anschließend mit Bestnoten zu adeln. Insider-Bullshit! Aber weit gefehlt: immer noch starrt die Welt wie ein Kaninchen auf die Schlange, wenn diese Rating-Agenturen ihre Kopfnoten verteilen und den Daumen senken.

Und zu guter Letzt, wie Eingangs bereits erwähnt, eine Einführung der Finanztransaktionsteuer. Dadurch könnte man wenigstens etwas Sand ins Getriebe der Finanzmärkte kippen und somit die gigantischen Geldströme zumindest verlangsamen. Mit den daraus resultierenden Einnahmen ließen sich dann wenigstens teilweise die Schäden reparieren, welche die Bängster angerichtet haben. Aber selbst eine Finanztransaktionsteuer im Promille-Satzbereich empfinden Investmentbanken und Hedgefonds ja schon als Zumutung.

Fazit: Im Jahr drei nach der Lehman-Pleite sind wir einer moderaten Besteuerung von Finanzgeschäften sowie einer Regulierung der wild gewordenen Finanzmärkte keinen Schritt näher gekommen. Stattdessen folgt auf jeden gelöschten Brandherd der nächste, und das wird vermutlich solange weitergehen, bis kein Wasser mehr da ist.